Zwei meiner treuesten Teilnehmenden sind Monika und Gaby. Jede Woche fahren sie von Reinickendorf ins Brunnenviertel, um beim Lachyoga mitzumachen. Obwohl sie sich nicht beim offenen Lachtreff kennengelernt haben, hat er sie zusammengebracht. Letztens haben sie erzählt, wie das kam:
Monika: Im Mai 2024 lud ein lokaler Abgeordneter bei uns in Reinickendorf zum Kiezgespräch an eine Currywurst-Bude ein. Dort bin ich hin und stand mit netten Leuten zusammen. Denen erzählte ich, dass ich vor drei Monaten Witwe geworden war und mir zu Hause die Decke auf den Kopf fällt. Sofort fragte der Abgeordnete in die Runde: ‚Hat jemand eine Idee, was sie jetzt machen kann?‘
Gaby: Da habe ich mir überlegt: Ich kenne die Person nicht, also was könnte man da empfehlen? Und dann fiel mir der Lachtreff im Brunnenviertel ein, bei dem ich schon ein paar mal gewesen war.
Monika: Gleich am nächsten Mittwoch bin ich das erste Mal zu Stephanie zum Lachyoga gefahren. Und jetzt kommt das Schärfste: Ich wusste nicht mehr, wie Gaby aussah. Also hatte ich keine Ahnung, ob sie an dem Abend überhaupt da war.
Gaby ging es genauso. Auch sie erkannte die Frau nicht, der sie vor ein paar Tagen den Tipp gegeben hatte. Bis heute ist nicht klar ob sie sich schon an diesem ersten Mittwoch wiederbegegnet waren.
Monika: Nach meinem ersten Mal Lachyoga musste ich jedes Mal, wenn ich an Stephanie dachte, lachen. Und seitdem ist der Mittwoch für mich heilig. Ich verpasse so gut wie keine Stunde. Da bin ich Gaby auf ewig dankbar.
„Es lockert den ganzen Körper, man kommt runter. Und ich kann mal die Probleme vergessen.“ (Gaby)
Gaby und Monika haben sich dann doch irgendwann erkannt, als Monika etwas vom Einkaufen in Reinickendorf erzählte.
Was mögt ihr am offenen Lachtreff im Brunnenviertel?
Gaby: Ich hatte vor Jahren schon mal Lachyoga gemacht, aber Stephanies Lachyoga ist ganz anders. Sie reiht nicht einfach nur Übung an Übung, sondern schafft eine besondere Atmosphäre.
Monika: Vorhin war ich im Einkaufscenter, da wurden die Leute angesprochen. Eine junge Frau kam auf mich zu und fragte: ‚Wie geht’s Ihnen denn?‘ Und ich sagte: ‚Gut! Ich gehe ja gleich zum Lachyoga.‘
Beim Lachyoga kann man entspannen und hat positive Gedanken. Also: Mir geht’s einfach gut!
Gaby: Es lockert den ganzen Körper, man kommt runter. Und ich kann mal die Probleme vergessen. Man denkt ja so oft: Dies musst du noch machen, das ist noch zu tun. Aber solche Gedanken sind dann erst mal weg.
Wie ist das Lachen in der Gruppe für euch und was ist eure liebste Lach-Übung?
Gaby: Das Lachen ist immer unterschiedlich, je nachdem, wer da ist. Die Lach-Übungen mag ich eigentlich alle gleich gern.
Monika: Ich liebe das Theater-Lachen, jedes Mal wieder. Gemeinsam lachen in der Gruppe ist schön, und es ist ehrlich. Wem’s nicht passt, der bleibt halt weg!
Danke, Monika und Gaby, dass ihr eure Geschichte geteilt habt.
Na, Lust bekommen? Möchtest du bei uns mitlachen und für eine dreiviertel Stunde deine Probleme vergessen? Dann komm einfach vorbei: immer mittwochs, kostenfrei und ohne Anmeldung. Wir freuen uns auf dich 🙂
Mehr Infos zum offenen Lachtreff in Berlin Mitte / Wedding / Gesundbrunnen findest du hier.
Dies ist die 3. Folge meiner Serie „Geschichten aus dem Lachtreff“. In lockerer Reihenfolge geht es hier um die Mensche, die jede Woche sich selbst, die Gruppe und die Welt mit ihrem Lachen bereichern. Und es geht um all das andere, was unseren Lachtreff im Berliner Brunnenviertel so besonders macht.

Autorin: Stephanie Esser
www.frieden-freude-lachen.de
Hallo, ich bin Stephanie, zertifizierte Lachyoga-Leiterin und Kommunikations-Expertin aus Berlin. Ich unterstütze Menschen & Unternehmen dabei, die immensen Vorteile des Lachens und der Freude für sich zu nutzen. Denn diese inneren Ressourcen sind pures Gold – und mit mir kannst du diesen Schatz heben.

