„Durch Lachyoga bin ich glücklicher geworden“

Seit über einem Jahr kommt M. regelmäßig zum Lachyoga. Sie gehört zu den Teilnehmenden, die fast jede Woche dabei sind und den Lachtreff in Berlin Wedding tragen. Letztens kam sie nach einer Session zu mir und erzählte, was sich seit ihrer ersten Lachyoga-Stunde alles in ihr verändert hat.
Das hat mich sehr berührt und M. war sofort bereit, ihre Erfahrungen für meine neue Serie „Geschichten aus dem Lachtreff“ aufzuschreiben.

Die Geschichte von M. aus dem Lachtreff

„Als ich in die Wechseljahre kam, habe ich gemerkt, dass ich kaum noch Freude empfinde. Schon früher hatte ich in verschiedenen Lebensphasen depressive Gefühle, doch ich habe sie oft verdrängt und gehofft, dass sie von allein wieder verschwinden.
In den Wechseljahren kamen diese Gefühle jedoch immer wieder zurück – stärker als zuvor. Irgendwann konnte ich sie nicht mehr ignorieren. Ich begann, meinem Lebenspartner die Schuld zu geben, fühlte mich missverstanden und wurde immer unglücklicher. Ich habe viel geweint und war sogar an einem Punkt, an dem ich über Trennung nachgedacht habe.

Wie alles begann – mit Lachyoga

Meine beste Freundin, die mir in dieser Zeit unglaublich beigestanden und zugehört hat, erzählte mir vom Lachyoga. Im Spätherbst sind wir gemeinsam zu einer Stunde in der „Waschküche“ gegangen.
Am Anfang war ich skeptisch. Beim ersten Mal erklärte uns Stephanie, was Lachyoga mit uns macht. Ich dachte: Na gut, ich probiere es einfach. Und tatsächlich – ich ging mit einem guten Gefühl nach Hause.
Beim dritten Mal sollten wir uns selbst umarmen und leise in uns hinein lachen. In diesem Moment wurde mir etwas bewusst: Ich liebe mich selbst gar nicht richtig. Gleichzeitig konnte ich meinen inneren Frust plötzlich besser verstehen. Ich fragte mich: Warum ist das so? Mir wurde klar, dass Lachyoga meinen Geist öffnet. Es machte etwas mit mir.

Das Lachen hat mir Schritt für Schritt eine Tür zu mir selbst geöffnet – eine Tür, durch die ich beginnen konnte, mich zu erforschen und Dinge anzunehmen.

Mein Weg zu mir selbst

Ich hatte lange das Gefühl, keine Zeit für eine Therapie zu haben und wollte mich auch nicht wirklich darauf einlassen. Stattdessen begann ich, mich auf meine Weise mit mir selbst zu beschäftigen. Über Spotify hörte ich Lachyoga-Übungen und auch Inhalte zur Paartherapie.
Dabei stieß ich auf das Thema Bindungstypen und erkannte, welcher Typ ich bin. Ich begann zu lesen, zuzuhören und zu lernen, wie ich mein Selbstwertgefühl stärken kann. Lachyoga wurde ein wichtiger Teil davon – genauso wie Selbstfürsorge.
Seit Ende April hat sich viel verändert. Durch das Lachyoga bin ich deutlich glücklicher geworden. Ich empfinde wieder Freude und vor allem Dankbarkeit.

Ich bin sehr froh und dankbar, dass es Stephanie gibt, und ich werde weiterhin regelmäßig zum Lachyoga gehen, damit mein Geist offen bleibt und meine Freude stabil wachsen kann.

Zusätzlich mache ich jetzt Yoga und meditiere. Ich bin diszipliniert und motiviert. Auch in meiner Beziehung hat sich vieles verändert: Ich bin immer noch mit meinem Mann (auch ihm bin ich sehr dankbar ) zusammen – und verstehe heute viel besser, worauf es in der Beziehung und im Leben (auch meiner besten Freundin bin ich dankbar) wirklich ankommt.“

Vielen Dank, liebe M., dass du deine Erfahrungen so offen mit uns teilst 🙂

Dies ist die erste Folge meiner neuen Serie „Geschichten aus dem Lachtreff“. In lockerer Reihenfolge wird es hier um die Menschen gehen, die jede Woche sich selbst, die Gruppe und die Welt mit ihrem Lachen bereichern. Und es geht um all das andere, was unseren Lachtreff im Berliner Brunnenviertel so besonders macht.

Stephanie Esser Lachyoga und Lebensfreude Berlin